Kunstwettbewerb 2011
Das diesjähriges Motto des Kunstwettbewerbs am ASG heißt:
„Die Ohren des Doktor Morelli.“
Welches Gemälde ist ein Original, welches nur eine Kopie? Viele Kunstwerke haben keine Künstlersignatur – wem lassen sie sich zuschreiben? Besser als an den besonders auffälligen und daher leicht kopierbaren Merkmalen lassen sich die Maler alter Bilder an kleinen Nebensächlichkeiten
erkennen, denen der Künstler weniger Aufmerksamkeit schenkt: Ohrläppchen, Fingernägel, die Form von Händen oder von Füßen.
Giovanni Morelli hat diese Methode als erster vor rund 130 Jahren mit Erfolg angewandt, andere Forscher, z.B. Psychologen und Kriminalisten, sind ihm später gefolgt.
Die Bilder von alltäglichen Begebenheiten und Kleinigkeiten können erhebliche Beweiskraft entfalten, wenn sie zur Serie zusammengestellt werden. An solchen Beiläufigkeiten, so die Vermutung, kann man uns, unsere Kultur und Gesellschaft besser erkennen als an den „großen Ereignissen“, die gewöhnlich ziemlich selten sind.
Alltägliche Begebenheiten oder Dinge mit besonderer Bedeutung lassen sich in Form eines Comics wiedergeben oder zu einer Serie von selbst aufgenommenen Fotos zusammenstellen. Man kann auch eine Sammlung von solchen eher nebensächlichen Dingen (oder Fundstücken) zusammentragen oder in einem Künstlerbuch verschiedene Bildformen kombinieren, zum Beispiel Zeichnungen und Fotos in Verbindung mit kurzen Texten.
Stelle eine solche Bilder- oder Obektsammlung zusammen und überlege, wie sie am besten gezeigt werden soll!
Wettbewerbsbeiträge von
Sofia Hermens
Naima und Gaizka Mora
Benu Preira
David Rieche
Cecile Strauch
Tomas Thornton
Wende dich an eine der Kunstlehrerinnen oder einen der Kunstlehrer; wir werden deine Arbeit zusammen mit deinem Kommentar in der Schule ausstellen und gleichzeitig auf der Homepage der Schule veröffentlichen. Du kannst dich auch mit mehreren Beiträgen beteiligen.
Die besten Arbeiten werden im kommenden Frühjahr von einer Jury ausgewählt und im neuen Jahrbuch veröffentlicht.