2015-Französisch-Austausch

Der Austausch des ASG mit zwei Schulen in Paris, Jules Romain und Victor Duruy, im Mai 2015

Das ASG möchte grundsätzlich möglichst vielen Schülern die Möglichkeit bieten, während ihres Schullebens an einem Austausch mit einer unserer Partnerschulen oder an einem individuellen Austausch teilzunehmen.

Schon seit vielen Jahren gibt es eigentlich zwei Austausche mit Paris, da wir mit zwei Schulen in Paris ein Austauschprogramm realisiert haben und jedes Jahr hier zwei Gruppen empfangen und jedes Jahr mit zwei Gruppen nach Paris fliegen.
Sie finden auf unserer Homepage unter „Schulprofil- Auslandskontakte“ viele nützliche Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen, sowie Berichte über unsere Austauschprogramme!
Wer mehr über unsere Austausche erfahren möchte, kann sich auch jederzeit gerne an Frau Fischer oder die Kolleginnen und Kollegen, die französisch unterrichten, wenden.

Der Austausch des ASG mit Victor Duruy, Paris

Der erste Tag
Wir treffen uns schon um 14:45 am Flughafen, damit die Reise auch pünktlich losgehen kann. Nachdem wir eingecheckt haben und im Flugzeug sitzen, fliegen wir auch pünktlich um 6:20 los. Im Flugzeug bekommen wir dann unsere erste Mahlzeit des Tages bestehend aus einem Schokocroissant und einem Getränk (Wasser oder Kakao). Als wir dann in Paris ankommen, geht es gleich weiter mit dem Bus. Die Fahrt dauert jedoch ziemlich lange, da wir ständig im Stau stecken. Schließlich kommen wir alle mehr oder weniger müde in der Schule an.
Dort haben wir unser Gepäck im CDI verstaut und unsere Corres begrüßt – freudig natürlich, denn wir kannten uns ja bereits.
Leon

Nach der Ankunft am dem Schulgelände wurden wir von zwei Französischlehrerinnen (die dort Deutsch unterrichten!) sehr nett empfangen, indem sie uns nach dem Abstellen der Koffer die Schule gezeigt und vorgestellt haben. Sie sah sehr hübsch aus, da es sehr viel Grün gab und fast überall Rosen als Verzierung vorhanden war. Die Schule war sehr groß und es gab sehr viel zu sehen. Die beiden Französischlehrerinnen haben uns daraufhin den Austausch vorgestellt und uns alle wichtigen Informationen gegeben. Wir konnten somit all unsere Fragen beantworten lassen und die restlichen Probleme aus dem Weg schaffen. Uns wurde netterweise das Mittagessen in der Schule geschenkt, wodurch wir wieder zu Kräften kommen konnten und uns auf den danach anstehenden Ausflug vorbereiten konnten. Denn danach machten wir uns auf zum Tour Eiffel. Klara, Karla, Ben und Leon haben unsere Gruppe des Französischaustauschs mit einem Stadtplan von Paris zum Tour Eiffel geführt und somit haben wir sehr schnell den Park gefunden, der an den Tour Eiffel anschließt. Als wir den Tour Eiffel zum ersten Mal von dem Park aus erblickten, waren alle so beeindruckt, dass wir eine längere Zeit damit beschäftigt waren, Fotos zu knipsen und uns von seinem Anblick beglücken zu lassen, denn der Anblick war unglaublich. Nachdem wir uns also unsere Blicke von dem Tour Eiffel lösen konnten, haben wir uns etwas abseits von dem Tour Eiffel niedergelassen, haben eine Pause eingelegt und Klara, Karla, Ben und Leon haben einen kleinen Vortrag über die Stadtgeschichte von Paris gehalten, damit wir ein Wenig Allgemeinwissen über die Stadt hatten, in der wir nun waren. Die Stadt der Liebe, Paris. Es war wunderschönes Wetter und die Sonne schien die ganze Zeit durchgehend. Nach der Pause, bei der wir unsere Kräfte für den langen Marsch nach oben gesammelt hatten, machten wir uns auf und betraten den berühmten und einmaligen Tour Eiffel. Es war unglaublich. Wir mussten nicht lange anstehen und sofort waren die ersten Treppen vor uns. Wir stiegen höher und höher und unsere Begeisterung stieg und stieg mit jeder einzelnen Treppe. Die fantastische Aussicht erfüllte jeden von uns mit Erstaunen und Freude, dass wir nicht mehr von unseren Kameras und Handys wegkamen um jeden einzelnen Winkel zu fotografieren. Nachdem wir die ersten beiden Stockwerke mit unendlich vielen Treppen überwunden hatten, sahen wir, dass sich die Mühe der Anstrengung gelohnt hatte, denn es war eine Aussicht von Paris, die man nirgendwo anders sonst bekam. Wir dachten, besser könnte es nicht gehen und der Künstler des unglaublichen Werkes 'La Tour Eiffel' hätte sich selbst übertroffen, bis wir schließlich in den Fahrstuhl stiegen und in die Spitze des Tour Eiffel sausten. Man sah, wie die Aussicht mit jedem weiteren Zentimeter, den wir in die Höhe stiegen wuchs und wuchs und wir konnten mit unseren zwei Augen viel zu wenig auf einmal anschauen. Mit unseren Kameras in der Hand wurde jeder Einzelne von uns von der wunderschönen Aussicht mitgerissen und wir konnten die Augen nicht mehr davon lösen. Es war so, als sähen wir ganz Paris und noch viel weiter. Wir hatten das Gefühl, dass der Horizont ewig weit weg war und er in jedem weiteren Blickwinkel weiter Weg zu sein schien als in dem Vorherigen. Nach eine gewissen Zeit der Bewunderung und des Erstaunens brachen wir letztendlich wieder auf und machten uns auf den Rückweg, welcher einen genauso wundervollen Anblick bot, wie der Aufstieg. Wir beendeten die Tour mit noch ein paar letzten Fotos, die den Moment festhalten sollten und rissen uns dann von dem Tour Eiffel los, um von Klara, Karla, Ben und Leon wieder zurück zu der Schule geführt zu werden, wo unsere Austauschschüler schon gewartet haben, um uns in Empfang zu nehmen und den restlichen Tag mit ihnen zusammen genießen zu können. Somit war der erste Tag in der Hauptstadt Frankreichs sehr eindrucksvoll und Paris hat jeden von uns in ihren Bann gezogen und uns gezeigt wie real die Schwärmerei und die eindrucksvollen Erzählungen von Paris sind.

Eine Dokumentation des ersten Tages in Paris beim Austausch nach Frankreich von
Karla

Dienstag, 2.6.:
Heute haben wir, die Klasse 8b und 8a, eine amysante „l'open tour“ (zweistöckiger, offener Touri-Bus, Anm. die Redaktion) durch Paris gemacht. Es war sehr stürmisch, aber recht sonnig.
Wir haben auf dieser „l'open tour“ sehr viele Sehenswürdigkeiten gesehen. Zwischendrin sind wir ausgestiegen und rum gelaufen.
Eine sehr bekannte Sehenswürdigkeit war die Kathedrale Notre-Dame, in dem unteranderem auch die Mona-Lisa hängt. Als wir bei der Hälfte der l'open tour angekommen waren, sind wir ausgestiegen und waren ein bisschen in Paris shoppen. In Paris ist alles sehr teuer, zum Beispiel kostet eine Cola in Paris 2-5 Euro und das sind nur die 0,5l Flaschen. Nach dem shoppen haben wir unsere Reise mit dem l'open tour Bus fortgesetzt.
Jetzt ist es ca. 17 Uhr, und es sind immer noch 20 Grad, wir sind an der Schule angekommen.
Wir gönnten uns allen eine kurze Pause und dann ging es auch schon wieder los mit der nächsten Aktivität.
Wir hatten eine Art Sportfest mit unseren Austauschschülern.
Bei diesem Sportfest haben alle mit einander Basketball gespielt Jungs, und Mädchen, Franzosen, und Deutsche, so haben sich alle ein bisschen besser kennengelernt.
Das war mal wieder ein anstrengender aber lustiger Tag in Paris.
Jomi Ngum

Mittwoch, 3.6.
So war der Vormittag: Wir haben das Museum D'Orsay besucht und dort eine Führung mit gemacht. Wir haben das Museum zu Fuß erreicht.
Jano

Der Nachmittag war dann frei.

Donnerstag, 4. Juni: Porte Dorée, Auswanderermuseum und Park.
Schon am Morgen knall blauer Himmel und Sonne. Es sollen bis morgen bis zu 34 Grad werden…
Am Morgen haben wir uns an unserem üblichen Treffpunkt in der Schule getroffen, um zur Bahn zu gehen. Dort wollten wir mir mit der Linie 6 fahren, denn dort hat man einen schönen Ausblick auf Seine und Eifelturm. Anschließend sind wir weiter gefahren zum Auswanderermuseum.
Davor hatten wir allerdings noch 30 Minuten um im Park zum Entspannen. Im Auswanderermuseum hatten wir eine Stunde Zeit alles zu besichtigen. Wir haben allerdings nicht viel verstanden, da es keine Führung und keine Audio-Guides und keine Anleitung für uns gab. Stattdessen gibt es viele Schilder und Text in diesem Museum. Alles auf Französisch, versteht sich. Dann war wieder eine Stunde Freizeit im Park, die sehr angenehm war bei den hohen Temperaturen, besonders in der Mittagshitze.
Danae

Nachdem wir mit der Bahn von dem Museum zurück zu der U-Bahnstation St. François-Xavier gefahren sind, haben wir auf die anderen gewartet, da ein Teil der Gruppe eine andere Strecke mit der U-Bahn gefahren ist. Bei der U-Bahnstation der Schule haben wir, in 3-er Gruppen, mit der Rallye begonnen. Wir hatten bis 16:20 Uhr zeit, die Aufgaben zu bearbeiten. Am Abend haben wir uns noch mit der Gruppe und mit den Franzosen in einem Park in der Nähe der Schule getroffen und blieben dort bis ca. 21 Uhr. Ein sehr warmer Abend.
Marie

5. Juni, Freitag: 2 stündiger Aufenthalt im Louvre und das Fünfte Arrondissement.
Heute, am 5.Juni, wurde der bereits geplante Ausflug vollführt. Der Französisch-Kurs (in Hamburg unter der Leitung von Frau Grünefeld), jedoch unter Beaufsichtigung von Frau Schneider und Frau Bregulla begab sich zum weltbekannten Louvre. Zu Fuß legten sie einen halbstündigen Marsch von der Schule aus hin bis sie ankamen. Schon voller Vorfreude begaben sie sich in den Pyramiden-förmigen Eingangsbereich, der für viele Menschen das Louvre auszeichnet. Zu sehen bekamen die Schüler und Lehrer weltbekannte Werke wie z.B.: die Mona-Lisa (auf französisch „la joconde“), die Venus u.s.w.
Alles im allem war der Ausflug für jeden ein Spaß und anschließend gab es noch eine Rallye im Cartier Latin um das Pantheon herum. Gut gefallen hat uns die Rue Mouffetard.
Heute war der wärmste Tag mit über 30 Grad. Oh, schwitz!
Mattin

Montag, 8.6.: Montmartre und das Sacré Coeur.

Elena und Meike

Heute ist der 9.6.2015, der Dienstag
Es ist Abreisetag. Wir haben uns morgens um acht Uhr in der Schule mit unseren Koffern getroffen. Anschließend wurden noch ein paar Preise verliehen für die besten Ergebnisse der drei Rallys und die besten Minivorträge. Danach konnten wir noch für eine kurze Zeit in der Stadt schlendern. Anschließend sind wir alle zusammen wieder zur Schule gegangen und konnten uns dort nochmal von den Franzosen verabschieden, bevor wir mit dem Bus zum Flughafen gefahren sind. Viele waren sehr traurig, über den Gedanken, dass man sich vielleicht nicht wieder sehen wird. Wenn wir nun auf die Zeit in Paris zurück blicken, haben wir nur positive Erlebnisse in Erinnerung. Wir haben auch über die Wahrzeichen und über die Geschichte Paris erfahren, aber auch neue Freundschaften gegründet. Zusammengefasst kann man diesen Austausch als den Höhepunkt des Schuljahres bezeichnen, den alle in sehr guter Erinnerung behalten werden.
Von Caecilia

Annika