Naturwissenschaften

Mit Bier Physik verstehen

Ein Bier-Experiment in der Schule? Klingt falsch, macht aber Spaß. Wir alle haben schon einmal gesehen, wie unsere Eltern sich ein Bier eingeschenkt haben und wie der Schaum übergelaufen ist. Folgendes Experiment ließ uns damit im Physikunterricht das Prinzip der Halbwertszeit verstehen.

Man braucht nur eine Schülergruppe, einen Messbecher, eine Stoppuhr und Bier – natürlich alkoholfrei. Die Stoppuhr benutzten wir, um die Zeit zu messen, in der sich der Bierschaum abbaut. Alle 20 Sekunden wurde Zeit und Bierschaum-Volumen notiert. Anhand dieser Angaben haben wir im Anschluss ein Diagramm gezeichnet, aus dem wir ablesen konnten, wie viel Zeit vergangen war, bis nur noch das halbe oder ein viertel des Bierschaumvolumens im Messbecher vorhanden war.

Nun fragt man sich, was dieser Versuch mit Physikunterricht zu tun hat. Genau wie der Bierschaum zerfallen auch radioaktive Nuklide. Zwar sind die Gründe verschieden, jedoch kann die Geschwindigkeit des Zerfalls in beiden Fällen auf die gleiche Weise beschrieben werden. So hatten wir bei diesem Versuch nicht nur Spaß, sondern haben in Teamwork auch die Halbwertszeit radioaktiver Stoffe verstehen gelernt.

Helena, Marie, Pia, Zara (10c)


Forscher im Klassenzimmer - Live-Stream macht's möglich

Auf Tuchfühlung mit aktuellen Forschungsthemen, gingen am Freitag, den 2.12.16, die Schülerinnen und Schüler des Life Science-Profiles (S1) und des Sport und Gesundheit- Profils (S3). Möglich machte es der Live-Stream eines Vortrages von Ewan Birney zum Thema “Big Data: Transforming our Understanding of the Processes of Life”. Wie es sich gehört, natürlich auf Englisch, denn das ist nun mal die Kommunikationssprache in naturwissenschaftlichen Labors weltweit. Der Vortrag aus der Reihe Insight Lectures, organisiert vom ELLS (European Learning Laboratory for the Life Sciences), hielt was das Konzept verspricht: Eine Brücke zu schlagen von den Forschern im Labor (hier vom EMBL in Hinxton) zu Schulen und Schülern in den Klassenzimmern weltweit. Unseren Schülerinnen und Schülern hat der neue Blickwinkel gefallen und auch im Sinne der Berufsorientierung bot die Veranstaltung wertvollen Input. Kurzum, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei – dann mit Skype- und Twitter-Account, um uns nach dem Vortrag direkt in die Diskussion einschalten zu können.

Britta Nowak


Immer wieder gibt es Anlässe für naturwissenschaftliche Erlebnisse. Auch Astronomisches binden wir dann gerne in den Unterricht ein:

Merkurtransit am 9.5.2016

Sonnenfinsternis im März 2015 am ASG


Schulsieger beim MINT-Wettbewerb...

..ist die Klasse 10e, die einen Papierturm von 3,06m Höhe gebaut hat (freistehend).
Weitere Jahrgangssieger kommen aus den Klassen 5b, 6c, 7c,8a und 9e. Herzlichen Glückwunsch!
Wir danken besonders den Helfern Max Bauregger und David Gregorian.