2011-Schokoladenfabrik

Charlie und die Schokoladenfabrik

Unser Kindertheaterstück 2011 hatte seine umjubelte Premiere am 11.12.2011. Charlie und die Schokoladenfabrik – ein Stück nach dem Kinderbuchklassiker von Roald Dahl –

Ein Kindertraum wurde wahr: Die beste Schokoladenfabrik der Welt besichtigen und dann zum Geschenk erhalten. In Schokolade versinken…

Wer kennt ihn nicht? Den kleinen Jungen namens Charlie, der mit Eltern und Großeltern in ärmlichen Verhältnissen lebt, und das direkt gegenüber einer geheimnisvollen Schokoladenfabrik, deren ungewöhnliche Produkte reißenden Absatz finden. Schokoladenfabrikant Willy Wonka lädt in einer weltweiten Werbeaktion fünf Kinder ein, sich einen Tag lang durch sein Schokoladen-Wunderland führen zu lassen.

Zu den glücklichen Gewinnern einer goldenen Eintrittskarte gehört Charlie. Gemeinsam mit Großvater Josef macht er sich auf zu einer Reise, die alle Beteiligten nicht nur an die allersüßesten Quellen der Schokoladenproduktion führt, sondern weit darüber hinaus: Sie entdecken sich selber ganz neu.

Der Kinderbuch-Klassiker von Roald Dahl wurde 2005 von Tim Burton mit Johnny Depp als genial verrücktem Willy Wonka neu verfilmt. Die Kindertheater-AG des Albert-Schweitzer-Gymnasiums mit Spielern aus der 5. bis 12. Jahrgangsstufe hatte sich die Aufgabe gestellt, den Roman in einer eigenen Adaption auf die Bühne zu stellen, die nicht an den berühmten Film angelehnt ist, sondern der klassischen Theaterbühne zu ihrem Recht verhilft. Und wir hatten Glück mit unserer Besetzung: Einen Charlie wie Eugen Serdjuk müsste man erfinden, wenn wir ihn nicht auf unserer Schule hätten. Das gilt für alle anderen Rollen auch. Lennard Clements exzentrischer Willy Wonka und Tassilo Treichels fürsorglicher Großvater Josef sind nur zwei der exzellenten Spieler unserer großen Truppe, deren jüngste Mitglieder sich zu einem hinreißenden Tänzerinnen-Quintett formierten.

Angelika Schröter hat mit einem ausgewählten Schulorchester das turbulente Spektakel für kleine und große Kinder mit traumhaft theatralischer Theatermusik begleitet. Das Ergebnis: vier ausverkaufte Vorstellungen im Dezember 2011 und eine bestens besuchte Zusatzvorstellung nach dem Tag der Offenen Tür im Januar 2012.

Hans Happel