Musikpraxis

Entscheidungshilfe für ein Musikinstrument

  • Flöte (Querflöte): Eines der beliebtesten Instrumente und in allen Orchestern reichlich vertreten. Aber ein guter Ton auf der Querflöte ist schwieriger, als man denkt und auch die Technik verlangt viel Übung.
  • Oboe: Leicht zu transportieren, sie verlangt technisch nicht so viel wie die Flöte. Allerdings ist ein guter Ton dringend notwendig. Oboenspieler haben auch die Möglichkeit Englischhorn zu spielen.
  • Klarinette: Neben der Flöte eines der beliebtesten Instrumente, es gelten auch die anderen Aussagen zur Flöte. Es gibt zwei Griff-Systeme: Deutsch und Böhm. Ein sehr schönes, aber teures Instrument ist die Bass-Klarinette.
  • Fagott: Wird leider nicht sehr oft gewählt, ist aber als Bassstimme für die Holzbläsergruppen wichtig und das Spielen auf dem Fagott ist eher leichter zu erlernen als bei den Instrumenten oben.
  • Saxophon: Eine sinnvolle Ergänzung für die, die Flöte oder Klarinette spielen und mit ihrem Saxophon in die Bigband wollen; als vollwertiges Instrument im Klassenorchester allerdings nicht möglich.
  • Trompete: Ein beliebtes Instrument und leicht zu transportieren. Allerdings muss man Lust zum Üben haben, um an diesem Instrument Spaß zu bekommen.
  • Horn: Einfacher zu erlernen als die Trompete, weil das Mundstück etwas größer ist. Das Horn hat einen schönen Ton – einer Altstimme vergleichbar – und ist handlicher als die Posaune und deshalb auch für kleinere Menschen schon geeignet.
  • Posaune: Sie setzt schon eine bestimmte Körpergröße voraus (Armlänge!). Sie ist ein Bassinstrument – und Bassstimmen sind in der Regel einfacher zu spielen.
  • Tuba: Ein sehr großes Instrument, deshalb gibt es oft Transportprobleme. Allerdings gibt die Tuba jeder Gruppe eine wunderbare Tiefe und man kann mit ihr auch erstaunlich virtuose Musik spielen.
  • Schlagzeug: Ein ideales Zweitinstrument und – wenn man an Percussion, aber auch Mallet-Instrumente wie z.B. Xylophon denkt – auch erstaunlich vielseitig. Allerdings ist das Schlagzeug im Klassenorchester nur zugelassen, wenn man ernsthaft Unterricht bekommt und – z. B. das Xylophon – nach Noten spielen kann.
  • Violine: Das wichtigste Orchesterinstrument und je mehr Violinen ein Orchester hat, umso besser. Mit dem Violinenunterricht sollte man im Idealfall schon 1-2 Jahre vor Eintritt in die 5. Klasse angefangen haben und man muss Lust und Ausdauer für dieses Instrument besitzen.
  • Bratsche: Das Bratschenspiel ist etwas leichter zu erlernen als das Violinspiel und während bei der Violine die Körpergröße keine Rolle spielt, sollte man für die Bratsche schon etwas größer sein. Ähnlich wie das Horn, ist sie eine Altstimme und sehr gefragt, weil sie sehr selten ist.
  • Violoncello: Das Cellospielen kann man gut später anfangen, da die Bassstimme zwar unerlässlich, aber eher begleitend ist. Für gute Cellospieler gibt es allerdings auch sehr anspruchsvolle Literatur. Die Körpergröße ist nicht entscheidend, da es auch ½ und ¾ Celli gibt.
  • Kontrabass: Mehr noch als das Cello etwas für Späteinsteiger – obwohl auch jüngere Kinder das Kontrabassspiel erlernen (es gibt halbe Kontrabässe). Die Schule besitzt Kontrabässe, die die Spieler im Klassenorchester benutzen können.
  • Harfe: Ein sehr teures Instrument, schwer zu erlernen und verlangt sehr gutes harmonisches Grundwissen. Für Anfänger gibt es wenig Literatur und es gibt Transportprobleme.Ein guter Spieler, eine gute Spielerin, ist aber natürlich eine Bereicherung für jedes Orchester!
  • Klavier und Gitarre: Keine Orchester-Instrumente, für eine Musikklasse muss in der Regel ein weiteres Instrument erlernt werden. Allerdings gibt es immer wieder Einsatzmöglichkeiten, und wer akustische Gitarre nach Noten spielen kann, ist immer willkommen, besonders in der Bigband.

Instrumentenleihe

Das ASG verleiht gegen eine Leihgebühr an interessierte Schülerinnen und Schüler Instrumente. Die Instrumentensammlung betreut Ute Gillhoff.