Orchester

Klassenorchester

Die zwei Klassenorchester jedes Jahrgangs der Klassenstufen 5-10 sind das Herzstück unserer orchestralen Musikausbildung in der Sekundarstufe 1. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband das Musizieren in einem Orchester. Die Klassenorchester orientieren sich in ihrer Zusammensetzung am Klassischen Sinfonieorchester.
Hierfür werden die beiden Orchesterklassen zu Beginn der 5. Klasse gezielt auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen tiefen und hohen Streichern und Holz- und Blechbläsern hin zusammengesetzt. Da alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet sind privat Instrumentalunterricht zu nehmen, werden die Klassenorchester mit dem Hochwachsen immer besser.
Einmal pro Schuljahr stellen die Klassenorchester in den “Studiokonzerten” in der Aula ihre Ergebnisse vor.
Abschluss und Höhepunkt der Orchesterklassenarbeit ist das inzwischen schulintern legendäre “Musical der 10. Musikklassen”. Hier erarbeiten sich die beiden Orchesterklassen zusammen mit der Vokalklasse unter Anleitung der Fachlehrer ein Musical: musizierend, singend, schauspielernd und tanzend. Jeder kann sich hier in den verschiedenen künstlerischen Disziplinen ausprobieren.


Juniororchester

Unter der Leitung von Sebastian Beckedorf gibt es die AG “Juniororchester der Jahrgänge 5 und 6”. Sie richtet sich an diejenigen Instrumentalisten der Klassenorchester der Jahrgänge 5 und 6, die ihr Instrument bereits gut beherrschen. Gemeinsam werden hier anspruchsvollere Stücke als in den Klassenorchestern einstudiert und im Rahmen des “Weihnachtskonzerts” und des “Sommerkonzerts” in der Aula zur Aufführung gebracht.


Schulorchester der Klassen 7-12

Unter der Leitung von Sebastian Beckedorf sowie mit der Expertise von Tomasz Lukasiewicz von der Staatlichen Jugendmusikschule umfasst das Schulorchester rund 60 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7-12.

Das Schulorchester spielt im “Michelkonzert” und im “Sommerkonzert”. Zudem führt das Schulorchester zusammen mit dem Kindertheater das “Weihnachtsmärchen” auf.

Jedes Jahr gibt es eine Orchesterfreizeit, wo intensiv das anstehende Programm erarbeitet wird.


Streicher und Bläser

Ab Klasse 9 studieren besonders versierte Instrumentalisten in den “Streicher” unter der Leitung von Elmar Supp und in den “Bläser” unter der Leitung von Franziska Lindemann anspruchsvolle Originalkompositionen ein. Durch die Registerproben kann in besonderem Maße auf musikalische Feinheiten eingegangen werden. Darüber hinaus bilden beide Ensembles regelmäßig ein Projektorchester und musizieren zusammen.
Die “Streicher” und die “Bläser” spielen beim “Michelkonzert”, beim “Weihnachtskonzert”, beim “Konzert der Kemnitzpreisträger” und beim “Sommerkonzert”.


Albert-Schweitzer-Jugendorchester

Das Albert Schweitzer Jugendorchester (ASJ) wurde 1974 am Albert-Schweitzer-Gymnasium von Prof. D. Lindemann gegründet, um begabte Instrumentalisten zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, in einem voll besetzten Sinfonieorchester zu spielen. Viele Orchestermitglieder sind Landes- oder Bundespreisträger des Wettbewerbs “Jugend musiziert”.
Das Orchester entwickelte sich schnell zu einem hamburgweiten Jugendorchester; heute kommen die Mitglieder aus der gesamten Metropolregion. Das Durchschnittsalter liegt bei 17 Jahren.
Zwischen 1991 bis 2019 wurde das ASJ von Manfred Richter geleitet. Seit 2020 hat Sebastian Beckedorf die Leitung übernommen. Die mit dem ASJ aufgeführte sinfonische Literatur umfasst einen großen Teil des klassischen und romantischen Standardrepertoires bis zu Sinfonien Anton Bruckners sowie Kompositionen der 2. Wiener Schule, Bartoks, Hindemiths, Hartmanns und Strawinskys.
Zweimal pro Jahr konzertiert das ASJ in der Laeiszhalle in Hamburg. Die solistischen Aufgaben werden in der Regel ASJ-Mitgliedern oder ehemaligen Mitgliedern – meist Bundespreisträgern von Jugend musiziert – übertragen. Viele ehemalige Mitglieder sind hervorragende Orchestermusiker geworden, einige haben sich als Solisten oder Kammermusiker internationales Ansehen erworben. Frühere Konzertmeister waren u.a. Christian Tetzlaff, Michael Mücke und Gustav Frielinghaus. 1992 erreichte das Orchester beim Deutschen Orchesterwettbewerb einen ersten Bundespreis.